Wischroboter

WISCHROBOTER – Ihr Einsatz, bitte!
Mal ehrlich, das kennen wir doch alle: Man möchte seine Böden schnell und effektiv reinigen und ist es leid, mit Wischmopp und Putzeimer zu kämpfen.
Nachdem Roboter schon seit geraumer Zeit immer öfters Einzug in Haus und Garten halten, kommt nach den reinen Staubsaug-Robotern auch
langsam aber sicher Bewegung in den Markt für die fleißigen Helfer, die das Trocken-, Feucht- und Nasswischen ganz vorzüglich beherrschen.  Speziell bei Fließen, Parkett oder Laminatböden spielen Wischroboter ihre Stärken aus, für Teppichböden sind sie (leider, aber verständlich) nicht geeignet.

Alles ganz einfach mit dem Wischroboter?


Hier gibt’s ein klares JA! Alles wirklich ganz einfach! Dennoch sollten Sie sich vor dem Kauf eines solchen Geräts genau über den Einsatzzweck Gedanken machen und sich dann genau den Wischroboter kaufen, der für Ihre individuellen Zwecke am besten geeignet ist.

Die Beantwortung folgender Fragen hilft Ihnen, die Wahl einzugrenzen:

– Welcher Betrag steht für den Kauf eines Wischroboters zur Verfügung, bzw. was sind Sie bereit, auszugeben?

– Wie intelligent soll der Wischroboter sein, d.h. wie ausgeklügelt ist die eingebaute Software?

– Soll er nicht nur wischen, sondern auch saugen / kehren können? Ist also ein Alleskönner gefragt?

– Soll er sowohl trocken als auch feucht wischen? Welche Arbeiten soll er Ihnen abnehmen?

– Wie gut kann sich ein Wischroboter aus eigener Kraft schützen, beispielweise vor dem Absturz an einer Treppe? Das wiederum hat mit seiner oben schon erwähnten Intelligenz zu tun.

Kurzer Überblick, welcher Wischroboter was kann.

Wischroboter Test – alles auf Wischroboter24.de

Pauschal gesagt: Der günstige Wischroboter macht es nur trocken.

Der Vileda Virobi bspw. kann nur trocken wischen und hat keine besondere Intelligenz, wie z.B. Absturzsicherung oder automatische Rückfahrt in die Ladestation. Dafür ist der Vileda Virobi geradezu unverschämt billig, allerdings entstehen laufende Kosten durch seinen Bedarf an Ersatzwischtüchern.

Wischroboter Test
Wischroboter Test – alles auf Wischroboter24.de. Hier sehen wir die in Wellen angerdneten Bürsten.

Der Wischroboter, der nass und trocken wischen, aber nicht saugen kann.

Der iRobot Braava ist unser Favorit unter den Wischrobotern. Er reinigt wunderbar, nass und trocken, saugen kann er allerdings nicht. Lassen Sie sich nicht durch die unterschiedlichen Produktbezeichnungen des iRobot Braava verunsichern. Das liegt schlicht und allein an der Tatsache, dass der Braava ständig weiterentwickelt wird, die Vorgängermodelle aber trotzdem noch im Handel sind.

Unser Tipp: Der iRobot Braava 390T ist – Stand 2020 – immer noch aktuell, obwohl er schon einige Jahre auf dem Markt ist und somit als ausgereift gelten kann. Alle anderen Braava Modelle sind älter (380T, 380, 320, 300, 230) und sind zum Großteil nicht mehr neu erhältlich. Diese Vorgänger sollten Sie nur in die engere Wahl nehmen, wenn Sie DEUTLICH günstiger als das aktuelle Modell sind!

Der iRobot Braava Jet m6 Wischroboter ist seit dem Jahr 2019 unsere neue Referenz unter den Wischrobotern, allerdings ist er auch der teuerste unter den Consumer-Wischrobotern.

Die besten Wischroboter – unsere Empfehlung

Der beste Wischroboter sollte durch sein Preis-Leistungsverhältnis überzeugen – und hier liegt für uns der iRobot 390t ganz vorne.

Die 3 Besten – in unserer Sicht

Platz 1

iRobot 390t – Der 390t ist ein weitgehend unkomplizierter Wischroboter. Ideal ist er für alle, die ihr Reinigungsgerät unabhängig vom Internet – also ohne App-Steuerung betreiben möchten. Dieser Vorteil hat aber wiederum auch einen Nachteil: Sie können keine Sperrzonen einrichten.

Angenehm fällt auf, dass der 390t aufgrund der fehlenden Saugfunktion seinen Reinigungsdienst ausgesprochen leise versieht.

Platz 2

Der iRobot Braava Jet m6 Wischroboter ist durch seine WLAN-Anbindung und der Möglichkeit der Steuerung mittels iRobot HOME-App, der Google Assistant oder Alexa der momentan deutlich intelligenteste unter den Wischrobotern. Allerdings ist er erheblich teurer als ein Braava 390t oder ein Moneual RS 700, deshalb für uns nur Platz 2 unserer Empfehlungen.

Platz 3

Der Moneueal RS 700 ist eine weitere Empfehlung. Hier sorgen zwei entgegengesetzt rotierende Mopps für maximalen Bodenkontakt. Unser Preis -Leistungstipp!

Angebot
iRobot Braava 390t Wischroboter, intelligente Navigation, 2 in 1: Trocken- und Feuchtreinigung, Ideal für mehrere Räume und große Flächen, verwendet Einwegtücher und waschbare Reinigungstücher, Leise
  • Wischroboter für größere Räume und Flächen von der Marke mit über 25 Jahren Erfahrung in Roboterinnovationen
  • Reinigt größere Räume gründlich mit drei Wischdurchgängen. Dank iAdapt 2.0 mit Navigation Cube weiß der Braava, welche Flächen er bereits gereinigt hat
  • Für alle Hartböden wie Laminat, Holz, Fliesen und Stein geeignet
  • Wählen Sie einen Einzeldurchgang zum Kehren von Schmutz, Staub, Tierhaaren und Allergenen (auf bis zu 92m²) oder den Dreifach-Durchgang für gründliches Wischen (auf bis zu 33m²)
  • Vier wiederverwendbare Mikrofaser-Reinigungstücher inklusive - ein Trockenwischtuch und ein Feuchtwischtuch
Angebot
iRobot Braava m6 (m6134) Wischroboter mit WLAN, Präzisions-Sprühstrahl und erweiterter Navigation, Zeitplanreinigung, lernt und passt sich Ihrem Zuhause an, Nass- und Trockenwischen, App-Steuerung
  • Gibt dem Dreck keine Chance: Die saugfähigen Fasern unserer Nasswischtücher helfen, Fettreste in der Küche und klebrige oder hartnäckige Verschmutzungen zu lösen
  • Lernt Ihr Zuhause kennen und reinigt, wo und wann Sie wollen: Die Imprint Smart Mapping Technologie hilft dem Roboter, Ihr Zuhause kennenzulernen und gibt Ihnen die volle Kontrolle darüber
  • Schafft viel auf einmal: Ideal für mehrere Räume und große Flächen. Reinigt in einem effizienten Muster hin und her und weicht dabei Möbeln, Läufern und anderen Hindernissen geschickt aus
  • Präzisions-Sprühstrahl: Präzisions-Sprühstrahl löst Schmutz und klebrige Verschmutzungen, ohne dass Möbel, Teppiche oder Wände feucht werden
  • Optimierte Bauform: Quadratische Form kommt mit Ecken und Kanten klar
Moneual Everybot RS700 Dual Spin Wischroboter mit Hinderniserkennung - Feucht- und Trockenreinigung, Schwarz/Orange
  • Dual Spin Technologie - zwei entgegengesetzt rotierende Mopps für maximale Reibung
  • Ohne Räder - nutzt komplettes Eigengewicht für eine noch effektivere Reinigung
  • Garn-Mikrofaserstruktur - 4 beiliegende Mopps mit speieller Struktur für beste Reinigungsergebnisse
  • 120ml Wassertanks - automatische Befeuchtung der Mopps
  • Hinderniserkennung - weniger bzw. kontrolliertere Stöße

Letzte Aktualisierung am 22.02.2020 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API

Die besten Saug-Wischroboter – unsere Empfehlung

Wischroboter, die saugen und wischen können: Zum Start unserer Seite vor einigen Jahren noch Zukunftsmusik – heute schon fast Standard.

Welche Empfehlungen haben wir für Sie, in einer Zeit, in der die Menge an Saug-Wischrobotern fast unüberschaubar geworden ist? Unser Tipp ist der Roborock S5, den wir ausführlich testen konnten und der als unsere Referenz für Saug / Wischroboter sich auch für Vergleichstests im täglichen Einsatz befindet. Der Roborock S5 ist für uns die ideale Kombination aus Saugleistung, Wischergebnis und Intelligenz.

Saug Wischroboter Test
Ein Vergleich der Wischmoppaufsätze. Im Bild links: Roborock S50, rechts: Der Deebot Ozmo 930

Platz 1

Der Roborock S5 überzeugt durch sehr gute Saugleistung und ein gutes Wischergebnis. Die Einbindung per App und die Möglichkeit, Sperrzonen und virtuelle Wände zu bestimmen, können überzeugen.


Roborock S5, S 50 oder S55? Der S5 ist der Wischroboter Typ, die Bezeichnunen S50 und S55 bedeuten unterschiedliche Farbvarianten
(weiß/schwarz)

Platz 2

Deboot Ozmo 930 – Auch diesen Reinigungsroboter konnten wir ausführlich testen und – können ihn ald Ganzes betrachtet, empfehlen. Was uns allerdings hier nicht ganz so gut gefiel, war die Steuerung per App, auch wirkte der Reinigungsvorgang (z.B. die Laufwege) nicht ganz so strukturiert wie beim Roborock

Platz 3

Die Nachfolger der beiden oben stehenden Saug-Wischroboter! Der Roborock S6 als Nachfolger des S5 sowie der Deebot Ozmo 950 als Nachfolger des Ozmo 930. Die Modellpflege bring für uns wenig Neues. Da die Marktpreise der „Neuen“ – Stand Anfang 2020- noch deutlich höher liegen, würden wir uns derzeit noch für die Vorgänger entscheiden.

Allerdings raten wir Ihnen: Wollen Sie den Roboter auf mehreren Wohn-Ebenen oder Etagen einsetzen, sollten Sie sich mit den Features der „Neuen“ genauer beschäftigen.

Welche Räume eignen sich besonders für Wischroboter?

Ganz einfach! Der ideale Raum für den Wischroboter im Einsatz ist rechteckig, leer und eben, bei einer Wohnfläche von unter 30 Quadratmeter. Hahaaa! werden Sie sagen, wer hat schon solche Räume. Und dann auch noch leer. Stimmt! Wer hat das schon!

Nehmen wir jetzt einmal das gegenteilige Szenario an: Der Raum ist groß, verwinkelt, hat viele Möbelstücke und mehrere Teppiche und am Ende womöglich eine absteigende Treppe. Na fein, da werden Sie mit einem Wischroboter kaum Freude haben. Irgendwo dazwischen liegt die Mehrzahl der Räume in Wohnungen und irgendwo dazwischen dürften sich auch Ihre Räume befinden.

Prinzipiell gilt: Je freier sich ein Wischroboter bewegen kann, desto gründlicher kann er seine Arbeit verrichten. Logisch eigentlich!
Aber auch auf den Bodenbelag kommt es an. Für Laminat, Fließen mit möglichst schmalen Fugen oder für versiegeltes Parkett ist ein Wischroboter ideal.
Trotzdem sollten Sie sich zuvor informieren, ob der Boden grundsätzlich für eine feuchte bzw. nasse Reinigung geeignet ist und ob er auch starke Reinigungsmittel verträgt. Natursteinfließen, wie Marmor beispielsweise, oder unversiegeltes Parkett sind unter Umständen sehr empfindlich.
Und gerade bei unserem Favoriten, dem iRobot Braave, wird für den Nasswischvorgang relativ viel Wasser verwendet. Vor dem Kauf eines Wischroboters ist also einiges zu beachten, zu bedenken und abzuwägen. Wenn Sie aber den richtigen für Ihre Bedürfnisse gefunden haben, wird er Ihnen viel Spaß bereiten. Bestimmt!

Meine G’schichte vom Wischroboter
Obwohl ich weiß, dass sie nötig ist, kann ich voller Überzeugung behaupten: Fußbodenpflege, schon gar nicht täglich, ist so gar nicht mein Ding. Oder können Sie etwa mit gutem Gewissen behaupten – vorausgesetzt natürlich Sie haben keinen Teppichboden – dass Sie dem Herumhantieren mit Besen, mit Wischtuch und Wassereimer besondere Freude abgewinnen können. Sicher nicht! Für meinen Wischroboter (ich nenne ihn liebevoll Rob Wisch) hingegen scheint das Reinigen von Fußböden Lieblingsbeschäftigung zu sein! Schließlich ist er immer zuverlässig zur Stelle, wenn gewischt werden muss, ich aber lieber einfach mal die Füße hoch legen will. Oder Lust verspüre, ein paar Kapitel in meinem spannenden Krimi zu lesen oder auf eine heiße Badewanne oder einfach so. Welcher andere Kerl, mal ehrlich, wäre ohne Weiteres dazu bereit? Außer Rob Wisch. Ich kenne keinen…

Einschalten und schon legt Robbie los. So pflegeleicht!

Da ist kein Murren zu hören, denn Robbie erledigt seine Arbeit im Flüsterton, na ja: fast! Aber äußerst zuverlässig! Das finde ich großartig! Einschalten und schon navigiert er ganz selbsttätig durch den gesamten Raum. Nach getaner Arbeit zieht er sich dezent in seine Ladestation zurück. Was er zurück lässt, nachdem er sich um Hindernisse ziemlich elegant herummanövriert hat, gefällt mir: einen – na ja – doch ziemlich sauberen Boden.

Ich will ja nicht nicht behaupten, dass es Liebe auf den ersten Blick gewesen wäre, das zwischen mir und Robbie. Anfangs war ich, ehrlich gesagt, ja eher skeptisch, ob der Junge beherrscht, was ich von ihm erwarte. Aber dann, schon bald….hat er alle meine Bedenken weggewischt – einfach so!. Glänzend! Und jetzt? Jetzt möchte ich auf keinen Fall mehr auf ihn verzichten. Liebe auf den zweiten Blick!

Wischroboter oder ein kombinierter Saug/Wischroboter?

Ein Wischroboter spielt seine Vorteile bei der Nassreinigung durch die massiven Reinigungsaufsätze aus. Gerade bei Fließenbelägen oder versiegelten Laminatböden kann ein Wischroboter hervorragend eingesetzt werden. Auch trägt das Eigengewicht des Wischroboters zu guten Wischergebnissen bei. Die technische Entwicklung- gerade bei der Vernetzung der Geräte- hängt bei Wischrobotern etwas hinterher. Wollen Sie den Wischroboter in das WLAN einbinden, bleibt eigentlich nur der iRobot M6 als Gerät Ihrer Wahl übrig. Kombinierte Saug/Wischroboter setzen Sich immer mehr durch. „Nachteil“ dieser Geräte bei der Nassreinigung ist die die Focussierung auf das Saugen. Das Wischen wird meist nur durch ein leichtes Mikrofasertuch erledigt, welches leicht befeuchtet, das Saugen unterstützt.

Vor dem Kauf eines Wischroboters

Ein neues Gerät im Haushalt stellt immer eine Investition dar. Auch benötigt es Platz und Einarbeitungszeit. Darüber hinaus sollte es Ihnen wenigstens einen entscheidenden Vorteil bringen – bei einem Kauf eines Wischroboters beispielsweise einen Zeitvorteil. Beherzigen Sie unseren Rat: Prüfen Sie auf jeden Fall zuerst, ob Ihre Böden überhaupt für eine Nassreinigung geeignet sind. Haben Sie beispielsweise ausschließlich geöltes Parkett oder Teppichböden, können Sie sich den Kauf eines Wischroboters getrost sparen. Sollte Ihre Wahl auf ein Gerät mit WLAN-Anbindung fallen: Checken Sie zuerst ihr WLAN und ob Sie das Gerät einbinden können: ein Deebot Ozmo beispielsweise funktioniert nur in einem 2,4 GHz Wlan (!). Ein weiterer Tipp: Schauen Sie sich vor dem Kauf auch die Bewertungen der Hersteller-Apps im Appstore an, hier können Sie sehr gut die Stärken und Schwächen im Leistungsvermögen ableiten. Suchen Sie einen reinen Wischroboter ohne Saugfunktion und wollen ihn über App steuern: Hier ist uns (Stand 2020) nur der Braava M6 bekannt – alle anderen können Sie nicht vernetzen.

Wieviel kostet ein Wischroboter?

Einen Wischroboter bekommt man schon für unter 30 Euro – den Virobi Slim. Sollten Ihre Ansprüche steigen, sollten Sie sich den Moneual RS 700 anschauen , ein echter Geheimtipp, wenn Sie ihn für unter 200,– Euro
kaufen können. Der teuerste – aber auch der Intelligenteste Consumer Wischroboter ist der iRobot Braava M6, der beim Hersteller 699,– Euro kostet (UVP 2020). Auch bei guten kombinierten Saug-Wischrobotern, wie den von uns getesteten Debot Ozmo oder dem Roborock können Sie für 300-400 zum Zug kommen. Bei den zahlreichen billigen, teilweise „noName“ Geräten, sollten Sie neben dem günstigen Preis auch die Ersatzteil oder auch Verschleißteilversorgung im Blick behalten,
so müssen Bürsten, Filter oder Moppaufsätze früher oder später getauscht werden.